Frau schläft entspannt im gemütlichen Bett

Besser schlafen: Tipps für erholsame Nächte

15. Januar 2026 Lena Schmitt Gesundheit
Viele Menschen wünschen sich einen erholsamen Schlaf, doch Müdigkeit oder innere Unruhe machen das Ein- und Durchschlafen oft schwer. Hier finden Sie praktische Tipps, wie Sie die Schlafqualität verbessern können – von abendlichen Routinen über die richtige Umgebung bis hin zu bewusster Entspannung.

Ein erholsamer Schlaf ist wesentlich für Gesundheit und Wohlbefinden. Allerdings leiden viele unter Einschlafproblemen oder wachen nachts häufig auf. Die Ursachen können vielfältig sein – Stress, Gedankenkarussell oder ungeeignete Schlafbedingungen spielen eine Rolle. Wichtig ist, eine ruhige und angenehme Schlafumgebung zu schaffen. Dazu gehören ein bequemes Bett, eine verdunkelte Schlafstätte und eine angenehme Raumtemperatur. Elektronische Geräte sollten am besten vor dem Zubettgehen ausgeschaltet werden, um das Einschlafen zu erleichtern. Auch abendliche Rituale, wie das Lesen eines Buchs, leise Musik oder bewusste Atemübungen, helfen, den Tag abzuschließen. Experten raten zu festen Schlafenszeiten, da der Körper so einen stabilen Rhythmus entwickeln kann. Wer regelmäßig zur gleichen Zeit schlafen geht und aufsteht, hat bessere Chancen, durchgehend gut zu schlafen.

Neben der Umgebung spielt auch die persönliche Abendroutine eine wichtige Rolle. Versuchen Sie, bereits eine Stunde vor dem Schlafengehen zur Ruhe zu kommen. Dazu gehören etwa beruhigende Tees, eine warme Dusche oder leichte Dehnübungen. Bildschirme von Handy oder Fernseher sollten in dieser Zeit möglichst gemieden werden, da das Licht die Melatoninproduktion hemmt. Viele Menschen profitieren von Entspannungstechniken wie Meditation oder progressiver Muskelentspannung. Auch das Führen eines Tagebuchs, um Gedanken festzuhalten und abzuschließen, kann den Schlaf fördern. Ernährung und Bewegung beeinflussen ebenfalls die Schlafqualität: Schwere Mahlzeiten, Koffein oder Alkohol am Abend eher vermeiden, wohingegen leichte Bewegung am Tag den natürlichen Schlafbedarf unterstützt. Jeder Mensch hat dabei eigene Vorlieben, weshalb sich das Ausprobieren unterschiedlicher Gewohnheiten lohnt.

Wer dennoch regelmäßig unter Schlafproblemen leidet, sollte nicht zögern, Rücksprache mit einer medizinischen Fachkraft oder dem Hausarzt zu halten. Schlafstörungen können auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein und gelegentlich medizinische Unterstützung erfordern. Bitte beachten Sie: Die hier genannten Tipps ersetzen nicht die ärztliche Beratung. Schlafhygiene ist ein individueller Prozess, bei dem verschiedene Ansätze ausprobiert werden sollten. Die Ergebnisse können variieren und hängen stark von den eigenen Lebensumständen ab. Wichtig ist, konsequent an den eigenen Routinen zu arbeiten und sich Geduld zu gönnen. Kleine Veränderungen im Alltag führen häufig schon zu einem besseren und erholsameren Schlaf. Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn Beschwerden anhalten.